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Einlagen

Einlagen sind das meist verordnete Hilfsmittel in Deutschland. Keine Körperregion wird so stark belastet als die Füße. Umso wichtiger ist die perfekte handwerkliche Anpassung der Einlagen an Ihre Bedürfnisse, so wird ein schmerzfreies, gelenkschonendes Laufen ermöglicht und Ihre Mobilität bleibt so lange als möglich erhalten. Ein Team von einem Orthopädietechnikermeister, zwei Orthopädietechnikern und einer Orthopädieschuhtechnikerin kümmern sich um Ihre Füße und stellt in handwerklicher Fertigung bis zu 400 Paar Einlagen im Monat her.

– Für jeden Fuß die richtige Einlage-

Man unterscheidet zwischen:

• Stützende Einlagen – hier soll eine maximale Korrektur erreicht werden

• Bettungseinlagen – für eine gleichmäßige Druckverteilung

• Weichpolsterbettungseinlagen – für eine gleichmäßige Druckverteilung und das kompensieren von Druckspitzen sowie polstern/aussparen von Druckstellen

• Sporteinlagen – jede Sportart verlangt nach einer spezifischen Gestaltung der Einlagen

• Sensomotorische oder propriozeptive Einlagen – aktive Einlagen, die über spezielle Druckpunkte die Aktivität der Muskulatur beeinflussen

Einlagen für Diabetiker

Die Erkrankung an Diabetes mellitus nimmt in Deutschland dramatisch zu. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung haben wir uns auf die Versorgung der Folgeerkrankung – das diabetische Fußsyndrom spezialisiert. Dabei handelt es sich um sehr sensible Füße, die durch Durchblutungsstörungen und/oder Nervenschädigung (Polyneuropathie) beeinträchtigt sind. Durch mangelndes Schmerzempfinden und geringerer Schweißbildung (trockene, rissige Haut) führen diese Zustände oft zu Ulzerationen (offene Füße).

Solche Ulzerationen werden zunächst mit Orthesen oder Verbandschuhen versorgt. Nach der Abheilung werden Diabetes adaptierte Fußbettungen nach Gipsmodell gefertigt. Diese müssen nach allgemeinen Vorgaben im vorderen Bereich mindestens 8 – 12 Millimeter dick sein. Das Tragen solcher Fußbettungen in normalen Schuhen ist also aus Platzgründen nicht möglich. Deshalb werden Üblicherweise Diabetes adaptierte Fußbettungen zusammen mit Diabetiker Schutzschuhen verordnet – diese bieten den nötigen Platz für die Einlagen und sind aus einem sehr weichen Leder oder Textil hergestellt. Außerdem gibt es bei solchen Schuhen keine Nähte im Innenbereich.

Versorgungsablauf
Versorgungsablauf:
– Nach Verordnung durch Ihren Arzt wird zunächst eine umfassende Beratung durchgeführt sowie ein Computerscan, eine Fotodokumentation und ein Kostenvoranschlag für die Krankenkasse angefertigt.
– Nach der Genehmigung der Krankenkasse wird ein Gipsmodel Ihrer Füße hergestellt und die Fußbettungen Anprobe fertig und in die bereits ausgesuchten Schuhe eingepasst.
– Bei der Anprobe wird durch spezielle elektronische Messsohlen die optimale Druckverteilung überprüft und ggf. korrigiert.
– Erst wenn keine Druckspitzen mehr sichtbar sind werden die Fußbettungen nochmals mit einer weichen Polsterung und einen antimikrobakteriellen Bezug versehen und die gesamte Versorgung übergeben.
Für Diabetiker geeignete Schuhe

Die LucRo ergonic Kollektion der Firma Schein Orthopädie Service KG bietet das passende „Diabetis-Schuhwerk“

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Einlagen für Arbeitsschutzschuhe

DGUV Regel 112.191 / BGR 191 – Orthopädische Veränderungen an Sicherheitsschuhen

bereits im Januar 2007 ist eine Änderung der berufsgenossenschaftlichen Richtlinie BGR 191 in Kraft getreten. Diese Änderung besagt, dass jede orthopädische Anpassung an Sicherheits-schuhen (z.B.  Absatzerhöhung, Abrollhilfen oder das Einlegen von konventionellen Einlagen) das Erlöschen der Baumusterprüfung zur Folge hat.

Die Anforderungen der Norm EN ISO 20345 werden somit nicht mehr erfüllt.

Im Falle eines Unfalls werden der Hersteller der Schuhe sowie die Berufsgenossenschaft keine Haftung übernehmen. Also fällt die Haftung letztendlich auf den Arbeitgeber oder sogar auf den Arbeitnehmer.

Die Erfahrungen in den letzten Jahren haben gezeigt, dass viele Arbeitnehmer und Arbeitgeber bezüglich der Änderung der BGR 191 nicht ausreichend informiert wurden.

Für solche Versorgungen gilt:

– Es dürfen nur Sicherheitsschuhe verwendet werden, die vom Hersteller für orth. Einlagen bzw. Schuhzurichtungen freigegeben wurden.
– Es dürfen nur Einlagen verwendet werden, die vom Hersteller der Schuhe zusammen mit dem Hersteller der Einlagenrohlinge zertifiziert wurden.
– Veränderungen am Schuh dürfen nur vom Orthopädietechniker oder Orthopädieschuhmacher, die über die entsprechenden Schulungen verfügen vorgenommen werden.
– Kostenträger sind die Deutsche Rentenversicherung oder die Agentur für Arbeit.
– Für den Arbeitnehmer fallen keine Kosten an.
– Antragsformulare können Sie in Papierform oder als Datei bei uns erhalten. Ggf. als Download auch bei der Deutschen Rentenversicherung.
– Es wird immer eine Verordnung (Rezept) vom Facharzt (Orthopäden) benötigt.

Wir unterstützen Arbeitgeber und Arbeitnehmer:

– Es dürfen nur Sicherheitsschuhe verwendet werden, die vom Hersteller für orth. Einlagen bzw. Schuhzurichtungen freigegeben wurden.
– Es dürfen nur Einlagen verwendet werden, die vom Hersteller der Schuhe zusammen mit dem Hersteller der Einlagenrohlinge zertifiziert wurden.
– Veränderungen am Schuh dürfen nur vom Orthopädietechniker oder Orthopädieschuhmacher, die über die entsprechenden Schulungen verfügen vorgenommen werden.
– Kostenträger sind die Deutsche Rentenversicherung oder die Agentur für Arbeit.
– Für den Arbeitnehmer fallen keine Kosten an.
– Antragsformulare können Sie in Papierform oder als Datei bei uns erhalten. Ggf. als Download auch bei der Deutschen Rentenversicherung.
– Es wird immer eine Verordnung (Rezept) vom Facharzt (Orthopäden) benötigt.

Ihre direkten Ansprechpartner

Terminvereinbarung: 09281 777 9 777

Erika Butz

Orthopädietechnikerin G/Q

Montag bis Donnerstag

7:30 – 17:00 Uhr

09281 7779772

Thomas Butz

Orthopädietechnikermeister

Montag bis Freitag

7:30 – 17:00 Uhr

09281 7779770

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Unser qualifiziertes Team ist an vier Standorten in Oberfranken für Sie vertreten. Besuchen Sie uns in unsern Filialen in Selb, Hof und Naila.

Telefon

+49 9281 7779777

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